Marit Wolters

Ausstellung im Senatssaal 2012
mit Sophie Altmann und Boohri Park

Der Titel der Ausstellung ist gleich dem Titel der Arbeit. Diese spielt mit der Wahrnehmung des Betrachters,
indem in ihr vorhandene Funktionselemente des Ausstellungsraumes aufgenommen und kunsthandwerklich
nachgebildet werden. Diese werden dann sinnhaft, jedoch ohne neue Funktionszuweisung im Raum platziert.
Der Betrachter sieht sich so zunächst mit einem scheinbar leeren Ausstellungsraum konfrontiert, bis er beginnt
nach längerer Beobachtung seine Wahrnehmungsmuster zu abzuwandeln und folgend
Stück für Stück die angebrachten Exponate zu entdecken. Im Verlaufe dieses Prozesses tauchen Fragen
nach der Subjektivität, der Begrenzung und der Gelenktheit der Wahrnehmung auf, aber auch
nach der Beschaffenheit und Funktionsweise von Repräsentations- und Präsentationsräumen, wie diesem
alten mit historischen Ornamenten überfrachteten Raum.